Drucken
PDF

Japan: Spielebranche auch betroffen

Geschrieben von: Alexander Moskopp am .

Ein gewaltiges Erdbeben der Stärke 8,9 hat Japan nicht nur große Probleme mit seinen Atomkraftwerken gebracht, sondern verursachte einen Tsunami, der große Schäden angerichtet hat. Neben diesen Problemen gab es aber auch Rückschläge in der Games- und Medienbranche Japans.
Sonys Firmensprecher Yasuhiro Okada verkündete, dass sechs Fabriken im Norden Japans geschlossen und die Mitarbeiter evakuiert wurden, um weitere Schäden zu vermeiden. Warren Keys (Sony Computer Entertainment Europe) hoffte am 11.03. »das sie alle "OK" sind« und bestätigte noch am selben Tag, »es geht ihnen gut«. Die betroffenenen Fabriken von Sony produzieren laut Bloomberg Blu-Ray-Discs, Magnetleseköpfe und Batterien - ob darunter PlayStation3 Spiele sind, ist unklar.

JapanNeben der Eingestellten Produktion wurden bei vielen japanischen Publishern die Server heruntergefahren, um die Stromversorgung Japans nicht noch mehr zu belasten. So stellte Konami die Multiplayer-Server für Metal Gear Solid ein, Square Enic folgte mit den Servern von Final Fantasy XIV und XI für »mindestens eine Woche«.
Während dessen liefen die bösen Grüchte rum, Pokémon Erfinder Satoshi Tajiri sei tot. Nintendo dementierte diese Gerüchte aber und ebenfalls teilte mit, dass für die Standorte in Kyoto eine Entwarnung gegeben worden ist - auch sie sind also in Sicherheit.

Viele Firmen twittern momentan Danksagungen für die Unterstützung - Platium Games meldete zum Beispiel: »Wir sind hier sicher in unseren Büros in Okaka und Tokio, aber viel wichtiger: Unsere Herzen sind bei denen, die vom Erdbeben in Japan betroffen sind.«

Weiterführende Links:
[http://www.gamesindustry.biz/articles/2011-03-13-erdbeben-in-japan-sony-schlie-t-sechs-fabriken-nintendo-gibt-entwarnung]
Quelle (14.03.2011)